9. Juli 2017 – In den frühen Morgenstunden brachen über 60 RC-Edelweiss-Helfer auf, um bereits zum 16. Mal in der Ironman-Geschichte den Verpflegungsposten der 180 km langen Rennradstrecke in Friedberg zu besetzen. Nun hieß es, innerhalb eineinhalb Stunden die komplette „Snackline“ aufzubauen und in den nächsten sieben Stunden 3000 Athleten aus 60 Nationen zu bedienen. Allen war klar, es wird kein leichter Tag werden.

Schon um sechs Uhr zeigte das Thermometer 18 Grad, mittags sollten es über 30 werden. Zwei Laster, beladen mit allem, was in den nächsten Stunden benötigt wird, standen  bereit. Die fleißigen Helfer machten sich sofort an die Arbeit. Sechs Stände mussten aufgebaut, Tische, Schirme aufgeklappt werden und die Wasserversorgung aus Hydranten hergestellt werden, um die Isogetränke schnellstens anzurühren. Es wurden über 1000 Bananen geschnitten, 4000 Radflaschen befüllt, unzählige Gels und Power Bar-Riegel ausgepackt. Die Nervosität und Vorfreude stieg von Minute zu Minute. Und dann war es so weit. Um kurz vor neun Uhr passierten die ersten Radfahrer die Station. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Wie auf dem Marktstand boten die am Straßenrand stehenden Helfer mit ausgestreckten Händen Kraftnahrung und Drinks für die vorbeirauschenden Rennradfahrer an: „Isooo! Power Baaar! Banaaanaaa!……“. “ Go go go go!“ Stundenlang, unermüdlich. Es war heiß. Ein Wasserschlauch bot auf Verlangen den Fahrern eine wohltuende Erfrischung an.

Dass man die Aufgabe erfüllt hat, registriert man erst als der Schlusswagen vorbei fährt, so beschäftigt und konzentriert ist man bei der Sache. Bis der Streckenposten abgebaut und geräumt ist, liegt hinter den Helfern ein langer Tag. Trotz der Strapazen ist allen Freude und Zufriedenheit ins Gesicht geschrieben. „Wie immer ist auf das Team Edelweiss Verlass!“ bedankt sich der RCE Vorsitzende Marcus Gärtner bei den Helfern. Ja, das ist es. Und es macht sehr viel Spaß. Bis nächstes Jahr, Ironman!